WANN WIRKT CBD?

Wie wirkt das CBD?

CBD hat keine psychotrope Wirkung, das heißt, es verursacht weder Euphorie noch Rausch, doch hilft es dem Körper, seine eigenen inneren Cannabinoide effektiver einzusetzen. Einer Studie zufolge liegt das daran, dass CBD selbst das Endocannabinoidsystem nur minimal beeinflusst, aber andere Verbindungen im Endocannabinoidsystem aktiviert oder hemmt.

Beispielsweise verhindert CBD, dass der Körper den Cannabinoid-Neurotransmitter Anandamid absorbiert, der zur Schmerzbekämpfung benötigt wird. Ein erhöhter Anandamidspiegel im Blutkreislauf kann das Schmerzempfinden verringern. Auf diese Weise kann CBD Entzündungen des Gehirns und des Nervensystems begrenzen, was für Menschen mit Schmerzen oder Schlaflosigkeit von Vorteil sein kann.

Bei welchen Symptomen wirkt CBD?

CBD und mehr als 80 andere Phytocannabinoide aus der Hanfpflanze unterstützen unseren Körper bei vielen Prozessen.

Vorliegende Forschungsergebnisse belegen, dass CBD in vielerlei Hinsicht unsere Gesundheit fördern kann: 

Nach einer amerikanischen Umfrage wird CBD in den USA am häufigsten zur Schmerzlinderung, bei Angstzustände, Schlafstörungen, Arthritis, Migräne, Kopfschmerzen und Stress, auch  bei Haustieren, angewendet.

Risiken und Nebenwirkungen

Nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über CBD "ist CBD nur in relativ geringem Masse toxisch" und "hat keinen Einfluss auf die Entwicklung von tierischen Embryonen (begrenzte Anzahl von Forschungsarbeiten)" und "hat keinen Einfluss auf ein breites Spektrum physiologischer und biochemischer Eigenschaften oder Verhaltensweisen", wenn nicht in extrem hohen Dosen (> 150 mg / kg) eingenommen. Eine Reihe kontrollierter und offener Studien werden die potenziellen therapeutischen Wirkungen von CBD im Allgemeinen gut vertragen, mit einem guten Sicherheitsprofil. “ "Obwohl die Anzahl der Studien begrenzt ist, deuten Beweise aus gut kontrollierten Humanstudien darauf hin, dass CBD kein Missbrauchspotenzial aufweist." Die häufigsten Nebenwirkungen von CBD sind Übelkeit, Müdigkeit und Reizbarkeit, Veränderungen von Appetit und Gewicht, Mundtrockenheit und niedriger Blutdruck.

Jeder wird mit einem anderen Endocannabinoidsystem geboren, daher variieren auch die wirksamen Dosen von CBD. Die verwendete Menge ist abhängig vom individuellen Körpergewicht und den zu behandelnden Symptomen. Im Allgemeinen ist es ratsam, mit einer niedrigen Dosis von 5 bis 15 Milligramm täglich zu beginnen und die Dosis langsam und kontinuierlich zu erhöhen, bis die gewünschte Wirkung eintritt.

Die therapeutische Gesamtmenge liegt zwischen 0,1 mg/kg und 25 mg/kg. Für eine 80 kg schwere Person bedeutet dies 8-2000 mg täglich.  Andere Studien haben ergeben, dass es sicher ist, bis zu 1500 mg CBD pro Tag zu konsumieren.

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Federal Food and Drug Administration) hat eine tägliche Obergrenze von  1280 mg CBD festgelegt.

Solche hoch dosierten Heilmittel werden typischerweise bei Krebs und zur  Linderung epileptischer Anfälle bei Kindern (10-50 mg/kg/Tag) eingesetzt.